Ratgeber

Was kostet eine Website für Handwerksbetriebe?

Viele Handwerksbetriebe haben entweder gar keine Website oder eine, die seit Jahren niemand angefasst hat. Dabei suchen Kunden heute fast immer zuerst im Netz – mit dem Handy und dem Ort im Suchfeld. Dieser Artikel zeigt, was eine gute Handwerker-Website kostet, welche laufenden Kosten dazukommen und worauf du achten solltest, damit sie auch Anfragen bringt.

Stand: 28.09.2026 · Florian Zandberg, Elblogik

Die kurze Antwort

Ein gut gemachter Onepager – eine Seite mit Leistungen, Einsatzgebiet, Fotos und Anfrageformular – kostet bei Elblogik als festes Paket 990 Euro. Eine Firmenwebsite mit bis zu fünf Seiten, Referenzen und Karriere-Bereich liegt als Paket bei 1.590 Euro. Zusatzfunktionen wie Online-Terminbuchung oder ein Kundenlogin erhöhen den Umfang entsprechend (Stand September 2026, ohne Ausweis der Umsatzsteuer nach § 19 UStG).

Am Markt findest du Angebote von „kostenlos im Baukasten“ bis zu fünfstelligen Agenturprojekten. Der Unterschied liegt meist nicht im Aussehen, sondern darin, ob die Seite schnell lädt, bei Google gefunden wird und Anfragen bequem macht.

Drei typische Ausbaustufen

Die meisten Handwerksbetriebe landen bei einer von drei Stufen. Welche passt, hängt davon ab, wie viele Leistungen du zeigen willst und wie viel Arbeit die Website dir abnehmen soll.

  • Onepager: eine Seite mit allem Wichtigen, klickbarer Telefonnummer und Anfrageformular. Ideal für den Start oder für Betriebe mit einem klaren Schwerpunkt. Paketpreis 990 Euro.
  • Firmenwebsite: eigene Seiten je Leistung, Referenzgalerie, Karriere-Seite für Azubis und Gesellen. Paketpreis 1.590 Euro.
  • Website mit Funktionen: zusätzlich Online-Terminbuchung oder ein Bereich für Stammkunden. Der Projekt-Assistent zeigt dafür aktuell etwa 1.550 bis 2.050 Euro (mit Terminbuchung) bzw. 2.150 bis 2.750 Euro (mit Kundenlogin) als unverbindlichen Rahmen.

Laufende Kosten realistisch einplanen

Neben dem einmaligen Preis entstehen kleine laufende Kosten. Wichtig ist, dass du sie kennst – und dass Domain und Hosting auf deinen Namen laufen, damit du nie von einer Agentur abhängig bist.

  • Domain: meist wenige Euro im Monat bzw. ein kleiner Jahresbetrag, je nach Endung und Anbieter.
  • Hosting: Die Website läuft bei einem Anbieter in Deutschland auf deinem eigenen Konto. Für eine schnelle Handwerker-Website reichen in der Regel günstige Tarife im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat.
  • Pflege: Texte und Bilder kannst du selbst ändern. Wer Updates und Hilfe abgeben möchte, nutzt einen Wartungsvertrag – bei Elblogik ab 99 Euro im Monat, der erste Monat ist inklusive.

Was eine Handwerker-Website wirklich braucht

Kunden, die einen Elektriker, Dachdecker oder Tischler suchen, wollen drei Dinge in Sekunden wissen: Was macht ihr? Seid ihr bei uns in der Gegend unterwegs? Wie erreicht man euch? Alles andere ist zweitrangig.

  • Leistungen in klaren Worten statt Fachbegriffen.
  • Das Einsatzgebiet mit Ortsnamen – das hilft auch bei Google.
  • Echte Fotos eurer Arbeit statt Stockbilder.
  • Eine Telefonnummer, die man auf dem Handy antippen kann.
  • Ein kurzes Anfrageformular, gern mit Foto-Upload für den Schaden.
  • Impressum und Datenschutzerklärung – rechtlich Pflicht.

Bei Google gefunden werden

Die schönste Website bringt nichts, wenn sie niemand findet. Für Handwerksbetriebe zählen vor allem Suchen nach Gewerk und Ort, etwa „Elektriker Stade“ oder „Dachdecker Buxtehude“. Dafür braucht die Website saubere Seitentitel, Ortsangaben, kurze Ladezeiten und eine gute Darstellung auf dem Handy.

Mindestens genauso wichtig ist ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fotos, Öffnungszeiten und Bewertungen. Name, Adresse und Telefonnummer sollten dort genau so stehen wie auf der Website. Bitte zufriedene Kunden aktiv um eine Bewertung – das ist für die lokale Suche einer der stärksten Hebel.

Worauf du beim Angebot achten solltest

Vergleiche Angebote nicht nur nach dem Preis. Frag nach, was genau enthalten ist und wem die Website danach gehört.

  • Fester Preis für einen klar beschriebenen Umfang statt offener Stundenabrechnung.
  • Domain, Hosting und Zugänge laufen auf deinen Namen.
  • Die Seite funktioniert ohne Cookie-Banner, wenn kein Tracking nötig ist.
  • Texte werden gemeinsam erarbeitet und für Google aufbereitet.
  • Klar geregelt, wer sich nach dem Start um Updates kümmert.

Website und App aus einer Hand

Viele Betriebe starten mit der Website und merken später, dass im Alltag noch mehr Zeit verloren geht – beim Abtippen von Stundenzetteln oder beim Zusammenstellen von Angeboten. Wenn dann eine Monteur-App oder ein Kundenportal dazukommt, passt beides zusammen, weil es aus einer Hand kommt. Das spart Abstimmung und doppelte Arbeit. Den ersten Schritt kannst du klein halten: Der Projekt-Assistent zeigt dir in zwei Minuten einen unverbindlichen Rahmen, das Kennenlernen (30 Minuten) ist kostenlos.

Fragen

Was Betriebe am häufigsten fragen.

Reicht ein Baukasten nicht auch?

Für den ersten Auftritt kann ein Baukasten reichen. Oft fehlen aber Ladezeit, saubere Struktur für Google und ein durchdachtes Anfrageformular – und die Pflege bleibt an dir hängen.

Wie lange dauert es bis zur fertigen Handwerker-Website?

Ein Onepager steht oft in etwa einer Woche, eine Firmenwebsite in etwa zwei Wochen – vorausgesetzt, Fotos und Fakten liegen vor.

Brauche ich einen Cookie-Banner auf meiner Website?

Nicht, wenn die Website ohne Tracking und ohne eingebettete Fremddienste auskommt. Das lässt sich von Anfang an so planen.

Kann ich Texte und Bilder später selbst ändern?

Ja, auf Wunsch bekommt die Website eine einfache Pflege-Oberfläche. Alternativ übernimmt Elblogik das im Rahmen der Wartung.

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