Ratgeber

Was kostet eine App? Preise und Beispiele für Unternehmen

„Was kostet eine App?“ ist wie „Was kostet ein Haus?“ – die ehrliche Antwort hängt vom Umfang ab. Damit du trotzdem eine Vorstellung bekommst, zeigt dieser Artikel konkrete Beispiele mit echten Preisrahmen, erklärt die wichtigsten Kostentreiber und nennt die laufenden Kosten, die nach dem Start dazukommen.

Stand: 28.09.2026 · Florian Zandberg, Elblogik

Die kurze Antwort

Eine einfache App für den eigenen Betrieb – etwa zur Zeiterfassung für Monteure – beginnt bei Elblogik im unteren vierstelligen Bereich. Eine App mit mehreren Rollen, Schnittstellen zur Warenwirtschaft und Auswertungen liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Große Plattformen mit vielen Funktionen, Web-Oberfläche und mehreren Anbindungen können fünfstellig werden.

Am Markt ist die Spanne noch größer: Je nach Anbieter, Region und Vorgehen reichen Preise von wenigen tausend bis weit über 50.000 Euro für vergleichbare Vorhaben. Deshalb lohnt es sich, nicht nur den Preis zu vergleichen, sondern genau, welcher Umfang darin steckt.

Vier Beispiele mit Preisrahmen

Die folgenden Rahmen hat der Projekt-Assistent von Elblogik mit der aktuellen Preisformel berechnet (Stand September 2026, ohne Ausweis der Umsatzsteuer nach § 19 UStG). Sie sind unverbindlich – den festen Preis für deinen Umfang nennt das Angebot.

  • Kleine interne App für Android, drei einfache Funktionen (z. B. Checkliste, Foto, Versand per E-Mail): etwa 1.100 bis 1.450 Euro.
  • Monteur-App für iPhone und Android: Stunden je Auftrag, Fotos, Kundenunterschrift, offline nutzbar – etwa 1.900 bis 2.550 Euro. Als festes Paket „Monteur-App Basis“ ab 2.590 Euro.
  • Mittlere App für iPhone und Android mit sechs Funktionen, darunter zwei umfangreiche, und einer Anbindung an die Warenwirtschaft: etwa 5.150 bis 6.750 Euro.
  • Große App für iPhone, Android und Web mit zehn Funktionen, darunter sehr umfangreiche, und zwei aufwendigen Schnittstellen: etwa 16.200 bis 21.150 Euro.

Was den Preis einer App bestimmt

Der größte Kostentreiber ist nicht die Zahl der Bildschirme, sondern die Zahl und Tiefe der Funktionen. Ein Formular mit Foto ist schnell gebaut. Eine Tourenplanung, die Termine, Fahrzeiten und Personal gegeneinander abwägt, ist eine ganz andere Aufgabe – auch wenn sie am Ende nur auf einem Bildschirm zu sehen ist.

  • Funktionen: Wie viele sind es, und wie umfangreich ist jede einzelne?
  • Plattformen: nur Android, iPhone und Android, zusätzlich eine Web-Oberfläche für das Büro?
  • Schnittstellen: Muss die App mit Warenwirtschaft, Buchhaltung, Shop oder Maschinen sprechen?
  • Offline-Fähigkeit: Soll die App ohne Netz funktionieren und später abgleichen?
  • Rollen und Rechte: Sehen Monteure, Büro und Geschäftsführung Unterschiedliches?
  • Veröffentlichung: interne Verteilung oder öffentlicher App Store mit Prüfung durch Apple und Google?

Warum Flutter oft günstiger ist

Früher wurde eine App zweimal gebaut: einmal für iPhone, einmal für Android. Mit Flutter entsteht aus einer gemeinsamen Codebasis eine App für beide Systeme – und auf Wunsch zusätzlich eine Web-Version. Das spart nicht nur bei der Entwicklung, sondern vor allem bei jeder späteren Änderung, weil sie nur einmal gemacht wird.

Für Apps, die sehr tief ins Betriebssystem eingreifen, kann eine rein native Entwicklung trotzdem sinnvoll sein. Für die typischen Apps im Betrieb – Zeiterfassung, Lager, Checklisten, Kundenportal – ist Flutter in der Regel die wirtschaftlichere Wahl.

Laufende Kosten nach dem Start

Mit dem Start ist eine App nicht fertig. Betriebssysteme bekommen jedes Jahr neue Versionen, Sicherheitsupdates müssen eingespielt werden, und im Alltag entstehen neue Wünsche. Plane deshalb von Anfang an laufende Kosten ein.

  • Entwickler-Konten: Apple verlangt für das Entwicklerprogramm eine jährliche Gebühr, Google eine einmalige Gebühr. Für rein interne Android-Apps entfällt der Store teilweise.
  • Server und Datenbank: Läuft die App mit einem eigenen Server, entstehen Hosting-Kosten auf deinem eigenen Konto – je nach Umfang oft im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat.
  • Wartung: Updates, Überwachung und kleine Anpassungen. Bei Elblogik gibt es Wartung ab 99 Euro im Monat, der erste Monat ist inklusive – im Stundenkontingent des gewählten Pakets.

So sparst du, ohne an der falschen Stelle zu sparen

Die wirksamste Stellschraube ist der Umfang des ersten Schritts. Statt alles auf einmal zu bauen, startet die App mit den Funktionen, die sofort Zeit sparen. Was danach wirklich gebraucht wird, zeigt der Alltag – und fließt in die nächste Etappe.

  • Mit einer Plattform starten, wenn alle Mitarbeitenden dasselbe System nutzen.
  • Interne Verteilung statt öffentlichem App Store, wenn die App nur im Betrieb genutzt wird.
  • Vorhandene Programme anbinden, statt sie nachzubauen.
  • Förderung prüfen, bevor der Auftrag erteilt wird – erst Antrag, dann Auftrag.

Deinen eigenen Preisrahmen ermitteln

Beschreib deine Idee im Projekt-Assistenten in ein paar Sätzen. Eine KI ordnet Funktionen und Umfang, die Preisformel von Elblogik berechnet daraus einen unverbindlichen Rahmen – und zeigt genau, für welchen Umfang er gilt. Danach klären wir im kostenlosen Kennenlernen (30 Minuten), was wirklich gebraucht wird, und du bekommst ein Angebot mit festem Preis.

Fragen

Was Betriebe am häufigsten fragen.

Was kostet die einfachste App?

Eine kleine interne App mit wenigen einfachen Funktionen beginnt bei Elblogik bei etwa 1.100 Euro (Stand September 2026). Den festen Preis nennt das Angebot.

Wie lange dauert die Entwicklung einer App?

Eine überschaubare App ist oft in drei bis vier Wochen fertig, größere Apps entstehen in mehreren Etappen über einige Monate. Den Zeitplan legen wir im Angebot fest.

Gehört mir die App danach?

Ja. Nach vollständiger Zahlung bekommst du den Quellcode und die ausschließlichen Nutzungsrechte an allem, was für dich entwickelt wurde.

Muss eine Firmen-App in den öffentlichen App Store?

Nein. Android-Apps lassen sich direkt verteilen, iPhone-Apps als private App über den Apple Business Manager – nach Prüfung durch Apple.

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