Stand: 01.10.2026 · Florian Zandberg, Elblogik
Was kostet individuelle Software? Die ehrliche Kurzantwort
Es kommt auf den Umfang an. Das klingt nach Ausrede, ist aber der Kern. Ein Werkzeug, das genau eine Aufgabe übernimmt, kostet deutlich weniger als ein System, das Aufträge, Lager und Rechnungen verbindet. Deshalb ist die wichtigste Frage nicht „Was kostet Software?“, sondern „Welches Problem soll sie zuerst lösen?“.
Für kleine Betriebe ist das eine gute Nachricht. Du musst nicht alles auf einmal digitalisieren. Oft reicht ein klar abgegrenzter erster Schritt, der sofort Zeit spart. Weitere Funktionen kommen später dazu, wenn sich der erste Teil im Alltag bewährt hat.
Die vier großen Kostentreiber bei individueller Software
Wenn wir für einen Betrieb im Landkreis Stade einen Preis kalkulieren, schauen wir vor allem auf vier Punkte. Je mehr davon zusammenkommen, desto größer wird das Projekt.
- Umfang: Wie viele Abläufe, Masken, Rollen und Auswertungen braucht die Software? Jede zusätzliche Funktion muss gebaut, getestet und gepflegt werden.
- Anbindungen: Soll die Lösung mit Warenwirtschaft, Buchhaltung, Shop oder E-Mail-Postfach sprechen? Eine saubere Schnittstelle spart später viel Handarbeit, kostet aber in der Entwicklung Zeit – vor allem, wenn ein Programm keine fertige Schnittstelle mitbringt.
- Plattformen: Läuft die Lösung nur im Browser, zusätzlich als App auf Handy und Tablet oder als Programm auf den Rechnern im Büro? Jede Plattform hat eigene Anforderungen.
- Datenübernahme: Alte Excel-Listen und Datenbanken müssen eingelesen, bereinigt und geprüft werden. Je chaotischer die Altdaten, desto mehr Aufwand steckt darin.
Beispiele mit Elblogik-Richtpreisen
Damit du eine Vorstellung bekommst, hier ein paar typische Fälle mit unseren Richtpreisen. Alle Angaben sind unverbindlich und gelten „ab“; verbindlich ist das Angebot für deinen Umfang.
Ein typischer Großhändler in Stade bekommt Lieferscheine als PDF per Mail und tippt sie in die Warenwirtschaft ab. Eine Lieferschein-Automatik liest die Belege ein, prüft sie und legt nur Abweichungen einem Menschen vor. Richtpreis: ab 1.490 Euro, Umsetzung in etwa zwei Wochen.
Ein typischer Betrieb in Buxtehude möchte eine kleine interne Anwendung, etwa eine Übersicht über Werkzeuge oder eine einfache Checkliste fürs Team. Eine solche kleine interne App liegt bei etwa 1.100 bis 1.450 Euro.
Ein typischer Handwerksbetrieb im Alten Land will Stunden, Fotos und Unterschriften von der Baustelle digital erfassen. Die Monteur-App Basis beginnt bei 2.590 Euro, die Umsetzung dauert etwa drei bis vier Wochen. Wer eher eine Website mit Funktionen wie Terminbuchung braucht, landet laut Projekt-Assistent etwa bei 1.550 bis 2.050 Euro.
Laufende Kosten: Was nach dem Start dazukommt
Software ist nach dem Start nicht fertig. Gebraucht werden ein Server oder ein Hosting, Sicherheitsupdates, Sicherungen und ab und zu eine Anpassung, wenn sich ein Ablauf ändert. Diese laufenden Kosten solltest du von Anfang an einplanen, statt sie später überrascht zu entdecken.
Bei Elblogik gibt es Wartung ab 99 Euro im Monat, der erste Monat ist inklusive. Darin stecken Updates, Überwachung und Hilfe für dein Team. Größere Erweiterungen sprechen wir gesondert ab, damit du immer weißt, was eine Änderung kostet.
Angebote für Softwareentwicklung richtig vergleichen
Zwei Angebote für „dieselbe“ Software können weit auseinanderliegen. Das liegt selten an Abzocke, sondern meist daran, dass jeder Anbieter etwas anderes verstanden hat. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn alle von derselben Beschreibung ausgehen.
- Ist der Umfang klar beschrieben, oder stehen nur Überschriften im Angebot?
- Gibt es einen festen Preis für den vereinbarten Umfang oder wird nach Aufwand abgerechnet?
- Sind Tests, Datenübernahme und Einweisung enthalten?
- Wird in Etappen geliefert, die du einzeln abnehmen kannst?
- Was kosten Wartung und Hosting im Monat, und was ist darin enthalten?
- Hat der Anbieter gute Fragen zu deinem Ablauf gestellt, bevor er einen Preis genannt hat?
Wann ein Standardprogramm günstiger ist
Ehrlich gesagt: Nicht jedes Problem braucht eigene Software. Für Buchhaltung, Lohn oder einen einfachen Kalender gibt es fertige Programme, die gut funktionieren und günstiger sind. Auch eine gut gepflegte Excel-Liste reicht oft, solange nur eine Person damit arbeitet.
Individuelle Software lohnt sich dort, wo ein Standardprogramm deinen Ablauf nur halb trifft und dein Team den Rest mit Listen, Zetteln und Abtippen erledigt. Häufig ist die beste Lösung eine Mischung: bewährte Programme behalten und die Lücke dazwischen mit einem eigenen Werkzeug schließen.
Kurze Wege: So hilft Elblogik im Landkreis Stade
Elblogik sitzt in Dollern, mitten im Landkreis Stade. Ein Termin vor Ort in Stade, Buxtehude oder im Alten Land ist schnell abgestimmt. Oft sehen wir in einer Stunde im Lager oder im Büro mehr als in vielen Mails – und können den Aufwand dadurch genauer einschätzen.
Der Einstieg ist ein kostenloses Erstgespräch von etwa 30 Minuten, gern auch am Telefon. Wenn du vorab eine Zahl willst: Der Projekt-Assistent auf unserer Website zeigt dir in wenigen Minuten eine erste unverbindliche Preisspanne. Danach entscheidest du in Ruhe, ob und wie es weitergeht.